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Projektbeschreibung „Feldgenerator“


lfsDie ständig abnehmenden Erdmagnetfelder (und die hierdurch hervorgerufenen Veränderungen der Schumann-Resonanzfrequenz*) führen zu unterschiedlichen Krankheitsbildern. Dieser Mechanismus wird durch die künstlich erzeugten Felder (Elektrosmog) zusätzlich verstärkt  

Forschungsergebnisse des Max-Plack-Instituts in Erding-Andechs belegen eindeutig, dass dieses Defizit durch entsprechende, künstlich generierte Felder (natürliche Felder im Optimum) auszugleichen ist. 

Gestrandete Wale, verursacht durch Feldanomalien.Nicht nur Wale und Delfine verlieren ihre Orientierung...

Das Gerät können Sie hier erwerben.




Zunehmend schwächer werdendes Erdmagnetfeld führt zu ungeahnten Folgen
 

Bei der Entstehungsgeschichte und Ausprägung des Lebens spielte das Magnetfeld unsere Erde eine fundamentale Rolle. Ohne diese Felder wäre Leben, wie wir es kennen, nicht möglich. Erdmagnetfelder stabilisieren unsere Gesundheit. Mit Besorgnis registrieren Geophysiker eine dramatische Abschwächung des Erdmagnetfeldes. Diese, immer stärker verlaufende Abschwächung des Erdmagnetfeldes führt zu einer Anzahl von psychischen Anomalien und neuen Krankheitsbildern bei Mensch und Tier. Erstaunlicherweise bleiben selbst unsere Psyche und unser Verhaltensmuster hiervon nicht unberührt.

 

Bedauerlicherweise werden in diesem Zusammenhang in erster Linie materielle Folgeerscheinungen herausgestellt. Verständlicherweise würden die Ausfälle unserer teilweise globalen Strom- und elektronischen Kommunikationsversorgung und nicht nur Mobilfunk- und Internetverbindungen) ungeahnte Probleme hervorrufen. Was jedoch verschwiegen wird, sind die Folgen, die sich auf die Stabilität unserer Psyche auswirken. Tatsächlich ist die neuro-chemische Aktivität unseres Gehirns in einem ganz erheblichen Umfang von den naturgegebenen Erdfeldern abhängig. Kleinste Schwankungen dieser Felder bewirken eine erhebliche neuro-chemische Reaktion, die wiederum auf unterschiedliche Art unsere Psyche beeinflusst. Im kleineren Maßstab kennen wir dieses Phänomen als „Wetterfühligkeit“, weithin „Föhn“ genannt. Die unterschiedlichen Symptome, die sich während eines „Föhns“ einstellen, werden in einem erheblichen Maße durch sehr schwache Felder, die so genannten Spherics** hervorgerufen. Befinden, Stimmungslage, bestimmte Schmerzzustände usw. werden bekanntlich vom Wetter beeinflusst. Unlust und Häufung von Fehlern gehen einher mit so genannten biotropen Wetterlagen.

 

Erheblich weit reichender dürften die Reaktionen bei uns sein, wenn sich das Erdmagnetfeld in seiner naturgemäßen Stabilität verändert. Betrachten wir beispielsweise die Pionierzeit der bemannten Raumfahrt. Astronauten und Kosmonauten, die sich im Weltraum befanden, waren außerhalb der Einflüsse der natürlichen Felder der Erde. Die Symptome, die sich hierdurch einstellten, waren  derart, dass sie das gesamte Raumfahrtprojekt gefährdeten. Erst als die Weltallgäste durch künstlich hervorgerufene Erdfelder stabilisiert wurden, konnten diese Pioniere  ihre Tätigkeit erfolgreich fortsetzen und abschließen. Die Symptome, die bei einem Ausfall der natürlichen Felder hervorgerufen werden, sind durch Studien, die das Max-Planck-Institut für Verhaltensphysiologie in Seewiesen und Erding-Andechs in den 1960er Jahren durchgeführt hat, eindeutig belegt (siehe auch den späteren Absatz „Die Wever-Bunker-Sudie“). Jahre bevor die NASA ihre ersten Astronauten in den Weltraum schickte, hatte sie diesem Max-Planck-Institut einen Forschungsauftrag erteilt, indem es darum ging, Menschen (Probanden) zu Untersuchen, die von ihren natürlichen Feldern abgeschnitten waren. Erst diese Ergebnisse, die über Jahre gesammelt und ausgewertet wurden, führten zu einer Berücksichtigung der ersten Pionierflüge ins All, was bedeutet, dass in jeder bemannten Raumkapsel künstliche Erdfelder erzeugt werden. Betrachten wir unsere gegenwärtigen Erdfelder, so bleiben zunächst zwei Dinge festzustellen:

 

  1. Das Erdmagnetfeld und die Erdresonanzfrequenz (Schumann-Resonanz) zeigen sich außerordentlich instabil und weichen teilweise ganz erheblich von ihren Normwerten ab
  2. Der weitere Verlauf dieser Feldabweichungen (Reduzierung und Schwankungen) vollzieht sich in dramatisch rasanter Weise

 

Konsequenterweise ergibt sich aus diesen Fakten eine Situation, die den Bedingungen gleicht, welchen die Probanden in der oben aufgeführten Versuchsreihe ausgesetzt waren.

So erklären sich ein erheblicher Teil der in den letzten Jahren neu oder verstärkt aufgetretenen Krankheitsbilder. Aktuelle Studien zeigen, dass z.B. die so genannte Hyperaktivität, Stimmungslagen, Realitätsverzerrungen oder auch Herz-Kreislaufprobleme durchaus in diesem Zusammenhang betrachtet werden können. Für Chronoastrobiologen (beispielsweise Chronoastrobiology Research der University of Minnesota) ist seit längerem klar, dass naturgegebene Felder einen erheblichen Einfluss auf die endokrinologischen Systeme (Hormonregulation) ausüben. Neurochemikern wiederum ist bekannt, dass Hormone (und / oder Neurotransmitter) unsere Gefühle und Stimmungen hervorrufen – wobei die entsprechenden Reaktionen bis hin zu Bewusstseinsveränderungen führen können. Letztlich ist durch eine elektro-chemische Umwandlung aus der körpereigenen Tryptaminreihe (Serotonin, Melatonin, Pinoline, Dimethyltryptamin) eine Realitätsveränderung bzw. eine Veränderung der Realitätswahrnehmung nur zu verständlich abzuleiten.

 

Betrachten wir nur die außergewöhnlichen Eigenschaften und deren Wirkungen auf unser Bewusstsein von Dimethyltryptamin (DMT).

Erfreulicherweise sind wir in der Lage, auf  Forschungsergebnisse des Max-Planck-Instituts, unter der Leitung von Prof. R. Wever und Prof. J. Aschoff, zurückzugreifen. Die Erfahrungen, die bisher lediglich den Raumfahrern zu Gute kamen, liegen nun für uns zur Nutzung bereit. Bevor jedoch näher auf die einzelnen Ergebnisse eingegangen wird, soll zunächst ein allgemeiner Überblick vermittelt werden. Die folgende Darstellung kennzeichnet den aktuellen Stand zum Thema „Erdmagnetfeldanomalien“. Die hier aufgeführten Zitate aus öffentlich zugänglichen Medien sind eine kleine Zusammenfassung aus einer großen Anzahl von Publikationen.

 

Unter der Überschrift „Alarmstufe Nord“ veröffentlichte die Süddeutsche Zeitung am 16. April 2002 einen Bericht von Hubert Filser und Axel Bojanowski, worin die Frage gestellt wurde „Die Pole wandern, das Magnetfeld der Erde nimmt ab – droht eine geophysikalische Apokalypse?

Eine Entwicklung deutet sich an“ so heißt es in diesem Bericht „die bedeutende Auswirkungen auf das Leben der Menschheit haben könnte.“ Forscher haben Anomalien im Magnetfeld unseres Planeten entdeckt, die darauf hindeuten, dass sich die Pole womöglich umkehren. Gleichzeitig bewegt sich der magnetische Nordpol mit hohem Tempo in Richtung Russland. Seine Wandergeschwindigkeit hat in den vergangenen Jahren von 10 auf 50 Kilometer pro Jahr zugenommen, berichtet Volker Haak vom Geoforschungszentrum Potsdam (GFZ).

Tatsächlich ist der Verlauf der Magnetfeldabnahme für geologische Maßstäbe erstaunlich schnell. Seit den ersten Messungen vor 170 Jahren hat seine Stärke um etwa zehn Prozent abgenommen. Derzeit lenken die Feldlinien den Strom elektrisch geladener Teilchen aus der Sonne, den Sonnenwind, zu den Polen. Dort ruft die kosmische Strahlung Polarlichter hervor und legt – wie etwa 1989 in Québec – auch schon mal das Stromnetz lahm. Ohne das Magnetfeld würden die Teilchen auch in niederen Breiten auf die Erde treffen.

Es lasse sich nicht genau berechnen, ob und wann das Magnetfeld vollends verschwindet, bekannte unlängst der Chef des Geoforschungszentrums Potsdam, Rolf Emmermann. Schon länger rätseln die Experten, ob das Erdmagnetfeld kurz vor einer Umpolung steht. In der Vergangenheit tauschten magnetischer Nord- und Südpol im Schnitt etwa alle 250.000 Jahre ihre Plätze. Das dokumentieren magnetisierte Gesteinsschichten am Ozeanboden. In den Jahren vor der Umpolung nimmt das Magnetfeld vorübergehend stark ab. Die letzte Inversion ist etwa 700.000 Jahre her, im Grunde also längst überfällig. Sollte es tatsächlich so weit sein, ginge alles relativ schnell.

Tatsächlich tut sich unter der Erdkruste Gewaltiges. Der Geodynamo (flüssige Metalle im Erdinnern), verantwortlich für das Magnetfeld dieses Planeten, kreiselt nicht mehr wie sonst. Eine Entwicklung deutet sich an, die bedeutende Auswirkungen auf das Leben der Menschheit haben könnte. Vor drei Jahren schickte das Geoforschungszentrum Potsdam den Satelliten CHAMP ins All, um das Erdmagnetfeld mit Rekordgenauigkeit zu vermessen. In anderthalb Stunden fliegt CHAMP einmal um die Erde. Alle drei Tage erstellen die Instrumente einen Magnetatlas der gesamten Erdoberfläche. Um die hohe Genauigkeit zu erreichen, müssen die Geräte immer wieder mühsam kalibriert werden. Zu solch einer akribischen Höchstleistung seien nur die Deutschen fähig, heißt es im Ausland.

Den jüngsten Daten zufolge nimmt die magnetische Feldstärke derzeit um 6,6 Prozent pro Jahrhundert ab. Über dem Südatlantik, zwischen Kapstadt und Buenos Aires, hat das Magnetfeld jetzt schon eine bedrohliche Delle„Dort ist es um fast 50 Prozent schwächer, als wir erwarten würden“, sagt Stefan Maus vom GFZ, der die Satellitendaten auswertet. Die Geophysiker sprechen von der „südatlantischen Anomalie“. Wenn das schützende Magnetfeld auch nur kurzzeitig verschwindet, liegt die Erde ungeschützt im Sonnenwind und ist so dem interstellaren Strom hochenergetischer Teilchen ausgesetzt. Die ionisierende Strahlung würde tief in die Atmosphäre eindringen und die elektronischen Schaltkreise moderner Computerchips empfindlich treffen. Besonders gefährdet hierbei sind Flugzeuge und Satelliten, beide extrem abhängig von zuverlässiger Elektronik, aber auch Energie- und Kommunikationsnetze.Das alles klingt wie Science-fiction, ist aber keine“, sagt Frank Jansen von der Greifswalder Weltraumwetterwarte. „Wir kommen mit unserer Technologie zunehmend in Bereiche, die von extraterrestrischen Phänomenen beeinflusst werden.“

 

In dem konservativen Fachjournal Nature (Bd.416, S.591 und 620, 2002) berichten Wissenschaftler von einer möglichen Ursache. Aus Satellitendaten der Jahre 1980 und 2000 ergibt sich, dass sich das Magnetfeld örtlich bereits umgekehrt hat – in diesen Regionen weist die Kompassnadel in die „verkehrte“ Richtung. Beunruhigend sei, dass sich die Gebiete mit umgekehrter Magnetfeld-Richtung innerhalb der 20 Jahre ausgeweitet hättenDie NASA und ESA setzen sich mittlerweile verstärkt mit den Folgen des sich verändernden Magnetfelds auseinander und starten mehrere Programme, um das Weltraumwetter zu untersuchen. Der Physiker Frank Jansen berichtet von einer neuen ESA-Studie, die die Möglichkeiten der Vorhersage solarer Stürme ausloten soll. Ziel ist, Vorhersagen drei Tage vorab zu machen. So lange braucht der Sonnenwind auf dem Weg zur ErdeUm die Bevölkerung zu sensibilisieren, gab es vom 4. bis 10. November 2006 erstmals europaweit eine Wissenschaftswoche der EU zum Thema.

Selbst Versicherer wie die Züricher Swiss Re beschäftigen sich bereits mit dem Weltraumwetter. In der Studie „Space Weather – Gefahren aus dem Weltraum?“ kommen Forscher zu dem Schluss: „Information und Sensibilisierung sind Aufgabe der Versicherungswirtschaft. Für die Umsetzung der risikomindernden Maßnahmen sind hingegen die Versicherungsnehmer verantwortlich. Deshalb werden künftig Frühwarnsysteme, die außergewöhnliche Sonnenaktivität und Weltraumwetterstürme frühzeitig und genau erfassen können, entsprechende Bedeutung erlangen.“

Fest steht, dass die Feldschwankungen an der Erdoberfläche ein Spiegel der gewaltigen Magmawalzen im Inneren sind. Das Außergewöhnliche an den gegenwärtigen Beobachtungen ist, dass die magnetische Feldstärke zehn Mal so schnell abnimmt wie erwartet, im Südatlantik gar 100 Mal schneller! Teile des Dynamos scheinen eine Gegenbewegung begonnen zu haben – alles Hinweise auf eine Umpolung des Feldes...

 

 

Die Bedeutsamkeit von künstlich erzeugten, natürlichen Feldeinflussgrößen

 

In der Biologie und der Biophysik ist hinlänglich bekannt, dass bestimmte magnetische-,  elektrische-, und elektromagnetische Felder seit Urzeiten einen prägenden Grundeinfluss auf sämtliche biologische Systeme ausüben. Eine herausragende Rolle übernehmen hier das Erdmagnetfeld, die Schumann-Resonanzfrequenz und die Spherics(auch Atmospherics genannt).

Zusammengefasst formuliert Prof. Dr. Herbert L. König, ehemaliger Direktor der TU-München:

Die in den letzten Jahren gesammelten Daten zeigen deutlich,  dass wir das normale geomagnetische Feld der Erde heute in die Betrachtung der Grundfunktion lebender Organismen als Umweltfaktor von großer Tragweite einbeziehen müssen. Ich meine, dass es sich bei dieser Einsicht wahrscheinlich um die bedeutendste Einzelerkenntnis des Jahrhunderts handelt.“ Quelle: „Unsichtbare Umwelt“, München 1983

 

Tatsächlich liegen jedem Interessierten eine große Menge an veröffentlichten Studien vor, die unterschiedliche Wechselwirkungen zwischen biologischen Systemen und Erdmagnetfeldern, Schumann-Resonanzfrequenz und Spherics beschreiben (siehe Literaturhinweise). Ebenfalls liegen gesicherte Ergebnisse vor, die Korrelationen und  Wechselwirkungen zwischen Erdmagnetfeldschwankungen, der Schumann-Resonanzfrequenz und den Spherics erklären.

(Chronomics, neuroendocrine feedsidewards and the recording and consulting of nowcasts-forecasts of geomagnetics,Jozsa R, Halberg F, Cornelissen G, Zeman et al. Research Support, Non-U.S. Gov't PMID: 16275503 [PubMed - indexed for MEDLINE]

Biological Effects of Very Low Frequency (VLF) Atmospherics in Humans: A Review / A. Schienle, R. Stark, and D. Vaitl. Department of Clinical and Physiological Psychology, Justus-Liebig-University, Giessen, Germany)

 

 Die beschriebenen Erkenntnisse zu den geomagnetischen Feldern stammen von  Wissenschaftlern aus verschiedenen Ländern der Erde und sind als absolut gesichert zu bezeichnen. Von den Schwankungen der Felder sind naturgemäß alle Lebewesen betroffen, die sich an den Magnetfeldlinien orientieren. Vögel, Wale, Delphine usw...

Auch wir Menschen besitzen im Gehirn (1) kleinste Magnetit-Partikel (2) die auf das Magnetfeld reagieren. Hinzu kommt, dass auch unser Körper-Magnetfeld von diesen Turbulenzen in Mitleidenschaft gezogen wird. Die Schwankungen erzeugen im Körper und in der Psyche Stress. Der Magnetismus beeinflusst den menschlichen Organismus über das Erdmagnetfeld 24 Stunden am Tag von uns Menschen völlig unbemerkt. Wir haben keinen Sinn dafür entwickelt, magnetische Kräfte wahrzunehmen. Vor einigen Tausend Jahren besaß das Erdmagnetfeld noch eine Kraft von etwa 200 microTesla, heute liegt es etwa bei 50 microTesla (= 0,5 Gauß). Viele namhafte Wissenschaftler interpretieren diese dramatische Abnahme des Erdmagnetfeldes als eine bevorstehende Umpolung. Wie gesagt, nichts Neues für den Planeten, das findet in der Regel etwa alle 250.000 Jahre statt. Zur Erinnerung: Die letzte Umpolung liegt ca. 700.00 Jahre zurück und dauerte übrigens insgesamt  etwa 5.000 Jahre.

 

Durch die geringe Stärke des Erdmagnetfeldes unterliegen wir einem Magnetfelddefizit-Syndrom. Die Folgen, sowie die verschiedenen Krankheitssymptome wurden in diesem Artikel ausführlich behandelt.

 Kontinuierliche Abnahme der Erdmagnetfeldstärke

 

Tägliche Schwankungen der Erdmagnetfeldintensität / 12.02.2007

 

  Die Wever-Bunker-Studie

 

Das Max-Planck-Institut für Verhaltensphysiologie in Seewiesen und Erling-Andechs, unter der Leitung von Prof. Dr. Rütger Wever, veröffentlichte bereits 1967 eine Studie mit dem Titel: „Über die Beeinflussung der circadianen Periodik des Menschen durch schwache elektromagnetische Felder“. (Die Forschung an diesem Projekt wurde übrigens mit Mitteln des Bundesministeriums für wissenschaftliche Forschung [Förderungsvorhaben WR  6 und WRK 86] und mit Mitteln der NASA [Grant NSG 259-62] gefördert.)

 

In einem speziellen Bunker für Untersuchungen der circadianen Periodik des Menschen bei Ausschluss aller Zeitgeber ist einer der beiden Versuchsräume elektrisch und magnetisch abgeschirmt und mit Einrichtungen zur Erzeugung künstlicher elektromagnetischer Felder versehen. In diesem Raum ist der Einfluss schwacher elektrischer 10 Hz-Felder, wie sie ähnlich in der irdischen Atmosphäre vorkommen, und die nicht wahrgenommen werden können, auf den Menschen geprüft worden. In sämtlichen zehn Versuchen, in denen das künstliche Feld (in wechselnder Reihenfolge) für jeweils mindestens eine Woche ein- und ausgeschaltet gewesen ist, bewirkt das 10 Hz-Feld eine Verkürzung der circadianen Periode (im Mittel über alle Versuche um 1,27 Std.). Darüber hinaus verhindert das künstliche Feld „interne De-Synchronisation“. In sechs Versuchen mit periodisch eingeschaltetem Feld zeigt sich in allen Fällen „relative Koordination" zwischen Feldzeitgeber und Aktivitätsperiodik.

Ein Vergleich der Ergebnisse aller bisherigen Versuche im abgeschirmten Raum mit den im nicht abgeschirmten Raum gewonnenen, lässt den Einfluss der im abgeschirmten Raum fehlenden natürlichen elektromagnetischen Felder erkennen. Für die über alle Einzelversuche gemittelten Perioden ergeben sich Werte von  25,65 Std. für den abgeschirmten Raum (Mittel aus 29 Versuchen) und 25,00 Std. für den nicht abgeschirmten Raum (Mittel aus 24 Versuchen). Ferner ist „interne De-Synchronisation" ausschließlich im abgeschirmten Raum beobachtet (in neun Versuchen). Im nicht abgeschirmten Raum stehen die Perioden von Aktivität und vegetativen Funktionen dagegen stets entweder im 1:1- oder im 2:1-Verhältnis zueinander (circadiane Aktivitätsperiode, in fünf Versuchen).

Die schwachen künstlichen 10 Hz-Felder und die natürlichen elektromagnetischen Felder irdischen Ursprungs haben damit ähnliche Wirkungen auf die circadiane Periodik des Menschen.

 

In Anbetracht der zunehmenden Schwankungen der Erdmagnetfelder und der damit verbundenen Schumann-Resonanzfrequenz (Intensitäten), erscheint es sinnvoll, eine unterschwellige Stabilität durch entsprechende künstliche Felder zu erstellen. In diesem Sinne erscheint es zweckmäßig, eine Bauart zu wählen, die das Tragen am Körper ermöglicht – demzufolge mit Batterie betrieben wird.

Das vorliegende Gerät strebt an, diesen Zweck zu erfüllen.

 

 Zusatz

Mechanismen der biophysikalischen und elektro-chemischen Wechselwirkung

 

Die Zelle und ihr elektrisches Verhalten:

Um Wirkungsmechanismen der Interaktion elektromagnetischer Felder in biologischen Systemen zu untersuchen, muss man die kleinste Lebenseinheit, die Zelle betrachten. Grundsätzlich kann jeder Organismus durch elektrische Ereignisse beeinflusst werden, da Moleküle im wässrigen Medium geladene Gruppen haben und elektrische Potentiale eine große Rolle bei chemischen und biochemischen Reaktionsabläufen spielen. Das Zellinnere hat eine andere Ionenzusammensetzung als das extrazelluläre Elektrolytmilieu.  Die Zellmembran grenzt das Zytoplasma zum Elektrolytmilieu ab. Die Doppellipidschicht stellt eine Barriere für chemische Substanzen und auch für Ladungen dar. Die Zelle ist grundsätzlich negativ zum Außenmilieu geladen, die Potentialdifferenz von ca. -70mV bewirkt über die ca. 8nm dicke Membran eine elektrische Feldstärke in der Größenordnung von 107 V/m. Die Zelle hat durch ihren Aufbau passive elektrische Eigenschaften. Der elektrische Widerstand und die Kapazität können nach den physikalischen Gesetzen als RC-Glied gesehen werden. Das nichtlineare Element besitzt eine frequenzabhängige Impedanz, d.h. bei niedrigen Frequenzen bildet die Membran eine elektrische Abschirmung, bei hohen Frequenzen (ab ca. 1 MHz) jedoch werden die Frequenzen kapazitiv überbrückt.

 Eine Nervenzelle erhält Informationen von anderen Zellen über chemische Synapsen. Am Zellkörper entsteht dann ein Aktionspotential, das am Neurit zur nächsten Zelle weiterläuft. Das elektrische Ersatzschaltbild eines Neurons (verändert nach Hodgking). Cm: Membrankapazität, I: Ströme (Kapazitäts-, Leck-, Natrium- und Kaliumströme), g: Leitfähigkeit; E: Batterie, Spannungsdifferenzen durch Natrium-Kaliumpumpen. Schaltbild und Text von Dr. J. Brix GSFNeuherberg, 1997.

 

Elektrisches Membranpotential von Neuronen

 

   * Schumann-Resonanz. Damit bezeichnet man stehende elektromagnetische Wellen in der Erdatmosphäre. Durch Blitze wird ein breites Spektrum elektromagnetischer Wellen ausgesendet. Niederfrequente Wellen breiten sich hauptsächlich in der nur wenig leitfähigen Atmosphäre zwischen dem elektrisch gut leitenden Erdboden und der gut leitenden Ionosphäre aus. Wellen, die sich nach einer Erdumrundung wieder in der gleichen Phase befinden (d. h. der Erdumfang ist ein ganzzahliges Vielfaches der Wellenlänge) befinden sich in Resonanz und werden verstärkt, andere löschen sich aus. Dadurch ergibt sich eine Resonanzfrequenz von durchschnittlich 7,83 Hz, die durch die Beschaffenheit der Ionosphäre mit den Tages- und Jahreszeiten leicht schwankt. Auch bei Vielfachen dieser Frequenz liegt eine Schumann-Resonanz vor, das stärkste Signal liegt aber bei der Grundfrequenz von 7,83 Hz (das entspräche übrigens im Schallspektrum dem Ton H(4) +25 cent). Dieses Phänomen wurde 1954 von Winfried Otto Schumann und Herbert König entdeckt. Die elektromagnetischen Wellen werden lokal leicht durch künstlich erzeugte Wechselfelder verdeckt. Bei der Vermessung des Frequenzspektrums in diesem niederfrequenten Bereich sind auch stärkere künstlich erzeugte Wellen zu beobachten, so z. B. die Frequenzen des europäischen und des amerikanischen Stromnetzes

[Enzyklopädie: Schumann-Resonanz. DB Sonderband: Wikipedia Frühjahr 2005, S. 402322]

 

** Spherics: Es bleibe derzeit ein physikalisches Enigma, wie derartig schwache elektrische Felder überhaupt zu einer Wirkung führen können, heißt es: Selbst bei einem verhältnismäßig starken externen elektrischen Feld von 10 kV/m, wie es etwa in der Nähe von Gewitterzonen auftreten kann, schrumpft das Feld im Körper auf Grund der recht guten Körperleitfähigkeit auf 10 mV/m bzw. 1 mA/m2. Dies führt zu einem Potential über einer wenige 10 Ä dicken Membran von Bruchteilen eines Mikrovolt gegenüber einigen 10mV natürlicher Potentialdifferenz. Der thermische Umsatz von l: 100 000W/m3 ist um einen Faktor von 100 Millionen kleiner als der Umsatz infolge natürlichen Metabolismus'! Von besonderem Interesse ist hierbei die Frage, inwieweit derartige bioelektromagnetische Phänomene im Zusammenhang mit „Wetter" und „Wetterfühligkeit“ stehen. Befinden, Stimmungslage, bestimmte Schmerzzustände usw. werden bekanntlich vom Wetter beeinflusst. Unlust und Häufung von Fehlern gehen mit so genannten biotropen Wetterlagen einher. Andererseits sind derartige biotrope Wetterlagen in der Regel verknüpft mit elektromagnetischen Prozessen, Ladungsverschiebungen und durch atmosphärische Entladung erzeugte elektrische Impulse, eben die so genannte Spherics, die genau diese niederfrequenten Komponenten in besonderem Maße und meßbar enthalten.

 

1: Semm, P./Schneider, T./Vollrath, L.: Effects of an earth-strength magnetic field... (1980); Semm, P: Neue Untersuchungen zum Magnetsinn (1982); Senun, P. et al.: Neural basis of the magnetic compass (1984); Krause, K./Hennekes, R.: Magnetfeldempfindlichkeit des menschlichen Auges (1986).

2: Kirshivink, Joseph L, Kobayashi-Kirshivink, Atsuko & Woodford, Barbera J., „Magnetite Biomineralization in the Human Brain“ Proceedings of the National Academy of Science, 89 7683-7687, 1992

 

Referenzen:

Abelin, T., 1999: "Sleep disruption and melatonin reduction from exposure to a shortwave

radio signal in Switzerland". Seminar at Environment Canterbury, New Zealand. August

1999.

Adey, W.R., 1980: "Frequency and power windowing in tissue interactions with weak

electromagnetic fields". Proc IEEE 68(1), 119-125.

Adey, W.R., 1981: "Tissue interactions with nonionizing electromagnetic fields". Physiol Rev

61(2): 435-514.

Adey, W.R., 1990: "Joint actions of environmental nonionizing electromagnetic fields and

chemical pollution in cancer promotion". Environ Health Perspectives 86: 297-305.

Adey, W.R., (1993): "Biological effects of electromagnetic fields". J Cell Biochem 51(4):

410-416.

Ahissar, E., Haidarliu, S. and Zacksenhouse, M., 1997: "Decoding temporally encoded

sensory input by cortical oscillations and thalamic phase comparators". Proc. Natl. Acad.

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Alberts, B., Bray, D., Lewis, J., Raff, M., Roberts, K. and Watson, J.D., 1994: "Molecular

Biology of the cell". 3rd edition, New York, Garland Publishing,

Al-Ghoul, W.M., Herman, M.D. and Dubocovich, M.L., 1998: "Melatonin receptor

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Akasofu, S.I. and Chapman, S., 1972: "Solar and Terrestrial Physics". Publ. Oxford

University Press, London.

Andrade, R., 1998: "Regulation of membrane excitability in the central nervous system by

serotonin receptor subtypes". Ann NY Acad Sci 861: 190-203.

Arnetz, B.B. and Berg, M., 1996: "Melatonin and Andrenocorticotropic Hormone levels in

video display unit workers during work and leisure. J Occup Med 38(11): 1108-1110.


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