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Schumann-Resonanz
Damit bezeichnet man stehende elektromagnetische Wellen in der Erdatmosphäre. Durch Blitze wird ein breites Spektrum elektromagnetischer Wellen ausgesendet. Niederfrequente Wellen breiten sich hauptsächlich in der nur wenig leitfähigen Atmosphäre zwischen dem elektrisch gut leitenden Erdboden und der gut leitenden Ionosphäre aus. Wellen, die sich nach einer Erdumrundung wieder in der gleichen Phase befinden (d. h. der Erdumfang ist ein ganzzahliges Vielfaches der Wellenlänge) befinden sich in Resonanz und werden verstärkt, andere löschen sich aus. Dadurch ergibt sich eine Resonanzfrequenz von durchschnittlich 7,83 Hz, die durch die Beschaffenheit der Ionosphäre mit den Tages- und Jahreszeiten leicht schwankt. Auch bei Vielfachen dieser Frequenz liegt eine Schumann-Resonanz vor, das stärkste Signal liegt aber bei der Grundfrequenz von 7,83 Hz (das entspräche übrigens im Schallspektrum dem Ton H(4) +25 cent). Dieses Phänomen wurde 1954 von Winfried Otto Schumann und Herbert König entdeckt. Die elektromagnetischen Wellen werden lokal leicht durch künstlich erzeugte Wechselfelder verdeckt. Bei der Vermessung des Frequenzspektrums in diesem niederfrequenten Bereich sind auch stärkere künstlich erzeugte Wellen zu beobachten, so z. B. die requenzen des europäischen und des amerikanischen Stromnetzes [Enzyklopädie: Schumann-Resonanz. DB Sonderband: Wikipedia Frühjahr 2005, S. 402322]
Spherics
Es bleibe derzeit ein physikalisches Enigma, wie derartig schwache elektrische Felder überhaupt zu einer Wirkung führen können, heißt es: Selbst bei einem verhältnismäßig starken externen elektrischen Feld von 10 kV/m, wie es etwa in der Nähe von Gewitterzonen auftreten kann, schrumpft das Feld im Körper auf Grund der recht guten Körperleitfähigkeit auf 10 mV/m bzw. 1 mA/m2. Dies führt zu einem Potential über einer wenige 10 Ä dicken Membran von Bruchteilen eines Mikrovolt gegenüber einigen 10mV natürlicher Potentialdifferenz. Der thermische Umsatz von l: 100 000W/m3 ist um einen Faktor von 100 Millionen kleiner als der Umsatz infolge natürlichen Metabolismus'! Von besonderem Interesse ist hierbei die Frage, inwieweit derartige bioelektromagnetische Phänomene im Zusammenhang mit „Wetter" und „Wetterfühligkeit“ stehen. Befinden, Stimmungslage, bestimmte Schmerzzustände usw. werden bekanntlich vom Wetter beeinflusst. Unlust und Häufung von Fehlern gehen mit so genannten biotropen Wetterlagen einher. Andererseits sind derartige biotrope Wetterlagen in der Regel verknüpft mit elektromagnetischen Prozessen, Ladungsverschiebungen und durch atmosphärische Entladung erzeugte elektrische Impulse, leben die so genannte Spherics, die genau diese niederfrequenten Komponenten in besonderem Maße und meßbar enthalten.
Auswirkungen auf den Menschen – Studie am Max-Planck-Institut
In Biologie und Biophysik ist hinlänglich bekannt, dass bestimmte magnetische-, elektrische- und elektromagnetische Felder seit Urzeiten einen prägenden Grundeinfluss auf sämtliche biologischen Systeme ausüben. Dem Erdmagnetfeld kommt dabei eine herausragende Rolle zu.
Prof. Dr. Herbert L. König, ehemaliger Direktor der TU-München, stellt fest (in Unsichtbare Umwelt München 1983): „Die in den letzten Jahren gesammelten Daten zeigen deutlich, dass wir das normale geomagnetische Feld der Erde heute in die Betrachtung der Grundfunktion lebender Organismen als Umweltfaktor von großer Tragweite einbeziehen müssen. Ich meine, dass es sich bei dieser Einsicht wahrscheinlich um die bedeutendste Einzelerkenntnis des Jahrhunderts handelt.“ Die Symptome, die bei einem Ausfall der natürlichen Felder hervorgerufen werden, sind durch Studien, die das Max-Planck-Institut für Verhaltensphysiologie in Seewiesen und Erling-Andechs in den 1960er Jahren durchgeführt hat, eindeutig belegt (die Studie liegt uns vor und wir senden sie Ihnen auf Anforderung gerne zu). Diesen Forschungsauftrag hatten NASA (Grant NSG 259-62) und das Bundesministerium für wissenschaftliche Forschung (Förderungsvorhaben WR 6 und WRK 86) in Auftrag gegeben, bevor die ersten Astronauten in den Weltraum geschickt wurden. Es wurden Probanden untersucht, die von den natürlichen Feldern abgeschnitten waren. Die Ergebnisse fanden Berücksichtigung für die ersten Pionierflüge ins All. In jeder bemannten Raumkapsel werden seit dem künstliche Erdfelder erzeugt! Die Max-Planck-Studie zeigt die Folgen der Abwesenheit der geomagnetischen Felder klar auf. Festzustellen sind negative Auswirkungen u.a. auf 1. enzymatische- und hormonelle Vorgänge im Körper 2. das Immunsystem 3. Nerven-, Herz- und Kreislauftätigkeit 4. Stoffwechsel von Kohlenwasserstoff, Proteinen, Nukleinsäuren (DNA!), Fetten und Spurenelementen 5. Nieren- und Leberfunktionen 6. Sauerstoffhaushalt und Zellatmung 7. Säurespiegel (pH-Wert) von Blut und Gewebe 8. Wund- und Knochenheilung.
Fazit:Natürlich ist durch diverse Veröffentlichungen bekannt, dass die geomagnetischen Felder schwinden. Doch weder das rasante Tempo, noch der Zusammenhang mit den dramatischen Auswirkungen auf den Menschen wird bisher in der Öffentlichkeit hergestellt! Die Brisanz des Themas dürfte deutlich geworden sein.
Verteiler Dr. Dieter Broers, ICSD
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