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There are no translations available. Wirkung der Toxine auf die Gesundheit Experten der WHO (Weltgesundheitsorganisation) haben festgestellt, dass viele Krankheiten und Todesfälle durch ein einziges probates Mittel vermieden werden könnten, nämlich durch die Versorgung der Bevölkerung mit sauberem Trinkwasser. Welches Trinkwasser kann man eigentlich als biologisch (physiologisch) vollwertig bezeichnen? Offensichtlich darf die Konzentration chemischer Substanzen im Wasser zulässige Grenzwerte nicht überschreiten. Andererseits gibt es für mehrere chemische Verbindungen auch eine untere Sicherheitsschwelle. Regelmäßige Verwendung von Wasser mit zu geringen Gehalten an Kalzium, Magnesium, Kohlenstoff oder Fluor kann sich auch negativ auf den Organismus auswirken und zur Entwicklung verschiedener Krankheiten führen. Fluormangel kann z.B. zu Kariesentwicklung führen und Jodmangel trägt zur Entstehung von Schilddrüsenerkrankungen bei. In den letzten Jahrzehnten ist das Problem der Verschmutzung der Wasserquellen (Seen, Flüsse, Grundwasser) sehr akut geworden. Die Verseuchung mit Pestiziden kann aufgrund der niedrigen Konzentrationen nur schwer nachgewiesen werden. Die Schadstoffe wiederum können sich im Körper ansammeln und dann verschiedenste Erkrankungen einschließlich Krebs auslösen. Zu den Pestiziden gehören vor allem Schwermetalle wie Blei, Zinn, Arsen, Kadmium, Quecksilber, Chrom, Kupfer und Zink. Metallione lösen sich im Wasser und gelangen so in den Körper, wo sie durch ihre Wirkungen auf die Hormone, deren Aktivität sie herabsetzen, letztendlich schwere neurologische Schädigungen verursachen. Unter dem Einfluss von Blei beispielsweise kann sich Schwachsinn mittleren Grades ausbilden, bei Quecksilbervergiftungen entstehen psychische Abweichungen und angeborene Missbildungen. Schwermetalle sind wegen ihrer Fähigkeit zur Bioakkumulation so gefährlich. Werden die Metalle mit dem Essen oder über das Trinkwasser aufgenommen, werden sie größtenteils in den Organ- und Körpergeweben wie in einem Filter angesammelt. Der Organismus kann sich nicht von den Schwermetallen befreien, da sie gewöhnlich feste Verbindung mit Eiweißmolekülen eingehen. Die Bioakkumulation verstärkt sich in Nahrungsketten und die Organismen an der Spitze der Ernährungspyramide sammeln die höchsten Dosen an Pestiziden an. Mit der Zeit kann solch eine Dosis tausendmal höher werden als normalerweise in der Umwelt vorkommend. Derartige Stoffansammlung beim Durchlaufen der Nahrungskette nennt man auch Bioanreicherung bzw. -akkumulation. In den Anfangsstadien, bis das gefährliche Grenzniveau noch nicht erreicht ist, verlaufen diese Prozesse ganz unauffällig. Nach dem Erreichen des Risikoniveaus ist die Lage dann aber kaum mehr veränderbar. Einen der wichtigsten Umweltschadstoffe stellen Stickstoffverbindungen dar, die in den Boden, die Luft und das Wasser gelangen. Die Nitrate und Nitrite stellen ein medizinisch-ökologisches Problem dar, da sie zur Entstehung vieler Krankheiten beitragen. Die Situation wird außerdem noch durch den synergistischen Effekt verschärft. Pestizide kommen selten allein vor und zwei oder mehrere Giftstoffe ergeben im Zusammenspiel einen viel größeren Effekt als die Summe der Einzelwirkungen. Geraten sie zusammen in den Körper, schwächen sie das Immunsystem und der Mensch wird anfälliger gegenüber Infektionen und Parasiten.
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